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Autor: Margit Behlen am 26. Februar 2009

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Zaubernuss Hamamelis – Blütenzauber im Winter

Früh blüht, was gefallen will… So zeigt sich die Zaubernuss Hamamelis schon früh im Jahr in ihrer winterlichen Blütenpracht. Sie zählt zu den wenigen Pflanzenarten und Ziergehölzen, die als sogenannte Winterblüher in den frühen Wintermonaten blühen und sogar Frost und Schnee gut überstehen.

Bereits im Januar präsentieren die Zaubernüsse ihren leuchtend gelben bis roten Blütenflor und bringen Farbe in manch einen tristen und kalten Wintertag. Blühende Hamamelis sind ein Blickfang und echter Hingucker im ansonsten noch winterlichen Garten. Von hell- und goldgelb über orange bis zu kupferrot reicht die große Farb- und Blütenvielfalt dieser bezaubernden Pflanze.

Botanisch gehört die Hamamelis zur Familie der Zaubernussgewächse und geht im Wesentlichen auf vier in Amerika und Asien beheimatete Wildarten zurück. Während die herbstblühende Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana) und die Frühlingszaubernuss (Hamamelis vernalis) aus Nordamerika stammen, sind die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) und die Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) in Ostasien heimisch. Die beiden asiatischen Arten waren wegen ihrer größeren Blüte und längeren Blütezeit für die Züchtung und Veredelung sehr interessant. Sie bilden daher die Grundlage für die heute in vielen Parks und Gärten verbreiteten Hybrid-Zaubernüsse, die als „Hamamelis x intermedia” aus der Kreuzung der Japanischen mit der Chinesischen Zaubernuss entstanden sind.

Leuchtend gelbe Hamamelis intermedia ‚Westerstede'

Leuchtend gelbe Hamamelis intermedia ‚Westerstede'

Beliebte Sorten und Farben

Die Züchtung der neuen Hybrid-Sorten hat eine umfangreiche Auswahl an Farben und Blütenformen hervorgebracht. Hamamelis entfalten ihre eindrucksvollen Blüten mitten im Winter in nahezu allen Farbnuancen von leuchtend gelb, orange und rot. Ihre Blütenblätter sind schmal und fadenförmig, in der Knospe zunächst noch zusammengerollt. Sie entwickeln vor allem vor einem kontrastreichen und grünen Hintergrund ihre volle Farb- und Leuchtkraft. Hamamelis sind in unseren Breiten und unserer Witterung absolut winterhart und blühen sogar im Schnee. Wenn es sehr kalt wird, rollen sich ihre Blütenblätter vorübergehend zusammen. Wird es anschließend wieder wärmer, entfalten sie sich erneut.

Für jeden Geschmack und Standort im Garten findet sich die passende Sorte. Als Solitärpflanze einzeln oder mit genügend Abstand in kleinen Gruppen gepflanzt erzielen die Zaubernüsse ihre beste Wirkung. Sie wachsen langsam und am besten an einem sonnigen Standort. Sie benötigen einen humosen lockeren Boden und sollten möglichst selten und nur wenig zurückgeschnitten werden. Ihre Blütezeit reicht je nach Sorte und Witterung von Dezember bis März. Nach der Blüte treiben die sommergrünen Blätter aus, die sich im Herbst schön bunt verfärben und erneut ein prächtiges Farbenspiel bieten.

Das breite Spektrum der Großblütigen Hybrid-Zaubernuss (Hamamelis intermedia) hält viele beliebte und bekannte Sorten bereit. Zur Gruppe der gelb blühenden Sorten zählen zum Beispiel die früh blühende Hamamelis ‚Pallida’, die Hamamelis ‚Arnold Promise’ mit schöner Herbstfärbung oder die Hamamelis ‚Westerstede’ mit langen, üppigen Blüten und großer Leuchtkraft. In Farbnuancen von orangegelb bis orangerot bieten sich die Hamamelis ‚Jelena’, ‚Orange Beauty’ oder ‚Ruby Glow’ an. Wer dagegen eine Blüte in dunkleren Rottönen favorisiert, hat die Wahl unter den Sorten ‚Diane’ oder ‚Feuerzauber’. Dies sind nur einige wenige Beispiele für schöne und farbenpächtige Zaubernüsse. Zusammen mit weiteren attraktiven Sorten findet man sie in Qualitätsbaumschulen oder gut sortierten Gartencentern. Als ein führender Standort für die Pflanzenzüchtung und -produktion, unter anderem auch diverse Hamamelis-Sorten, gilt die Region Ammerland im Nordwesten Deutschlands mit seiner Rhododendron- und Gartenstadt Westerstede.

Rote Hamamelis intermedia ‚Böhljes Feuerzauber'

Rote Hamamelis intermedia ‚Böhljes Feuerzauber'

Verwendung als Heilpflanze

Als letztes darf ein weiterer Aspekt nicht unerwähnt bleiben, der die Zaubernuss neben ihrer außergewöhnlichen Winterblüte und Blühzeit auszeichnet. Auch als Heilpflanze hat sie sich seit langem einen Namen gemacht. Hier steht die Wildart der Virginischen Zaubernuss (Hamamelis virginiana) im Vordergrund, ihre Blätter und Rinde werden in der Pflanzenheilkunde verwendet. Einige ihrer Inhaltsstoffe wie Gerbstoffe, Farbstoffe und ätherische Öle besitzen eine entzündungshemmende und heilende Wirkung. So werden die Extrakte der Hamamelis in diversen Arzeimitteln eingesetzt, zum Beispiel in Salben bei Hautverletzungen und Venenentzündungen oder als Mundspülung bei Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenraum. Wegen ihrer hautschonenden und durchblutungs-fördernden Wirkung werden die Pflanzenextrakte auch für Kosmetika genutzt, vor allem für Cremes, Duschgel oder Badezusätze.

Kurzum: Die Zaubernuss Hamamelis ist eine wirklich außergewöhnliche und ganz zauberhafte Pflanze.

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Autor: Margit Behlen am 30. Januar 2015

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Winterliche Eifel – Traumpfad Bergheidenweg

Auch wenn der diesjährige Winter der Eifel nicht allzu viel Schnee beschert hat, so zeigt sie sich gelegentlich doch in bezaubernder Winterkulisse. Auf den soge-nannten Traumpfaden unterwegs, den landschaftlich sehr reizvollen Rund-wanderwegen in der Ost- und Vordereifel, trifft man in diesen Tagen auf wahrlich traumhafte Winterimpressionen.

Ein Beispiel dafür ist der Traumpfad Bergheidenweg in der Arfter Heide, der vom Wanderparkplatz Raßberg an der Wintersportanlage bei Arft und Langenfeld gut zu erreichen ist. Auf einer Strecke von gut 10 km wandert man durch aufgelockerte Heidelandschaft mit Kiefern und Wacholder ebenso wie durch winterlichen Eifelwald, immer wieder von offenem Gelände und schönen Fernblicken unterbrochen. Von hier aus erreicht man auch den Traumpfad Wacholderweg, ein mit knapp 9 km etwas kürzerer Rundweg mit ebenso schöner Landschaftskulisse. Aber sehen Sie selbst, denn Bilder sagen mehr als Worte – lassen Sie sich von der winterlichen Eifel ein wenig verzaubern.

 

Winterimpressionen auf dem Bergheidenweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: Margit Behlen am 26. Januar 2015

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Eifelfarben – Frühling in der Eifel

In jeder Jahreszeit präsentiert sich die Eifel mit ihrem vielfältigen Landschaftsbild in überaus reizvoller und abwechslungsreicher Kulisse. Jede Zeit hat dort ihre ganz besonderen Reize und eigene Atmosphäre, ihre unterschiedlichen Farben und Landschaftseindrücke. Die Natur hat hier immer Saison, sei es im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.

Begleiten Sie uns auf eine Fototour durch die frühlingshafte Eifel mit ihrem ersten Grün, den jungen Trieben und Knospen und wilden Eifelnarzissen. Ein wenig später im Jahr bringt der leuchtend gelbe Raps die Eifelflächen zum Strahlen, wenn intensives Gelb und frisches Grün sich auf den bestellten Feldern abwechseln. Ein wahres Idyll in Gelb und Grün, dies alles ergänzt um zart blühende Obstbäume und die ersten Wildblumen am Feld- und Wegesrand – so schön und farbenprächtig kann der Eifelfrühling sein. Daher nichts wie hin zu einer sprichwörtlichen Fahrt ins Grüne oder zu einer reizvollen Wanderung durch die Natur – ideal zum Entspannen und Genießen!

 

Wildnarzissen im Perlenbachtal

 

 

 

 

 

Rund um den Laacher See

 

 

 

 

 

Unterwegs in der Vordereifel

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: Margit Behlen am 30. April 2014

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Das Ammerland im Wechsel der Jahreszeiten

Die Ammerländer Jahreszeiten erleben – eine kleine Bilderreise führt in den Nordwesten Deutschlands ins Ammerland. Ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter, hier hat jede Jahreszeit ihre ganz besonderen Reize. Bedingt durch die vielfältige Vegetation und das milde küstennahe Klima zeigt jede Saison ihr ganz eigenes Gesicht.

Die Hochsaison im Ammerland ist unbestritten die Zeit der Rhododendronblüte von Ende April bis Mitte Juni, vor allem bei Pflanzen- und Gartenfreunden. Dann entfaltet das Ammerland seine ganze bunte Blütenpracht, wenn Tausende von Rhododendren und Azaleen in allen Farben und Formen in voller Blüte stehen. Die Parklandschaft Ammerland lädt ein zu einem Besuch ihrer vielen Parks und Gärten, zum Erleben ihrer Natur- und Kulturlandschaft, zu botanischen Exkursionen und Besichtigungen in Baumschulen und Gärtnereien. Auch während des gesamten Sommers ist das Ammerland eine grüne Oase, eingebettet in Wälder und Wiesen, geschützt durch Wallhecken und Knicks, durchzogen von alten Eichenalleen und traditionellen Klinkerstraßen.

Rhododendronblüte im Ammerland

 

Daneben ist das Ammerland eine ideale Radregion mit einem ausgedehnten und gut beschilderten Radwegenetz. Vom Frühling bis weit in den Herbst lassen sich hier unzählige Radtouren unternehmen. Man radelt entweder gemütlich von Ort zu Ort, von Park zu Park und rund um das Zwischenahner Meer. Oder man startet ganz sportlich auf dem Rennrad zu einer ausgedehnten Tagestour quer durch die grüne Ammerländer Landschaft bis zur nahen Nordseeküste. Im Verbund mit der angrenzenden Radregion Ostfriesland steht für jede sportliche Ambition und Kondition ein weitläufiges Streckennetz über Hunderte von Kilometern zur Verfügung.

Auch sind der Reitsport und der Wassersport sehr angesagt. Traditionell ist das benachbarte Oldenburger Land für seine hervorragende Pferdezucht und seine internationalen Erfolge im Reitsport bekannt. Die Reitturniere in Oldenburg und Umgebung haben sich weit über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht. Für die Freunde des Wassersports bietet allen voran das Zwischenahner Meer bei Bad Zwischenahn ein ideales Terrain. Daneben gibt es unzählige kleine Kanäle und Wasserrouten, auch Tiefs genannt. Hier lässt es sich im Sommer gut Paddeln, Rudern, Segeln und Surfen.

Frühling am Zwischenahner Meer

 

Wenn im Winter nach ausreichend langer Frostperiode die kleinen Kanäle zufrieren, entstehen landschaftlich schöne Eisbahnen mitten in der Natur. Ganz besonders attraktiv ist es, wenn in lange frostkalten Wintern das Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen Zwischenahner Meer möglich wird. Dann gibt es Zwischenahner Winterzauber auf dem Eis, mit heißen Getränken zum Aufwärmen und Leckereien zum Genießen. Alternativ trifft man sich im Winter zum Boßeln auf den ruhigen Nebenstraßen und frönt dem typisch norddeutschen und auch Ammerländer Nationalsport. Anschließend werden Ammerländer Gastlichkeit und Küche groß geschrieben, dann geht es gemeinsam zum traditionellen und auch bei Gästen sehr beliebten Grünkohlessen.

Jahreszeiten im Ammerland – eine Bildergalerie

 

Winterlandschaft am Aper Tief

 

Frühlingserwachen im Ammerland – Magnolienblüte

 

 

Rhododendronblüte im Mai

 

 

 

Parklandschaft Ammerland – Maxwald-Park in Westerstede

 

 

Radregion Ammerland – Radeln op Padd

 

 

Pflanzenzentrum Ammerland – Baumschule in Westerstede

 

 

Sommerflair am Zwischenahner Meer

 

 

Ammerländer Allee

 

 

Bunte Herbstfärbung

 

 

Winterruhe im Garten

 

 

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Autor: Margit Behlen am 30. November 2013

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Wandern auf Traumpfaden in der Eifel

Wandern ist „in”, die Jahreszeit passend, das Wetter spätsommerlich schön. Ideale Voraussetzungen für einen gelungenen und „bewegten” Tag draußen in der Natur. Worauf noch warten? Am besten geht es gleich hinein in die Wanderschuhe und hinaus ins Gelände. Wege und Ziele gibt es viele, wie wär’s mit einer Tour in die Eifel?

Wandern und seine neudeutschen Variationen Walking, Hiking oder Trekking liegen voll im Trend und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Steigende Gästezahlen nicht nur in der Eifel, sondern auch in anderen Mittelgebirgs- und Wanderregionen belegen diesen aktuellen Boom. Mehrtägige Fernwanderungen mit ihren langen Distanzen finden ebenso ihr Publikum wie Tagestouren oder Rundwanderungen. Daneben sind lokale Wandertage und Waldfeste vor Ort, geführte Wanderungen in der Gruppe oder das Angebot individueller Touren auf bestens ausgeschilderten Wegen wahre Besuchermagneten. Man muss nicht lange suchen, um das passende Wegenetz zu finden, sei es für den Wanderurlaub, das verlängerte Wochenende oder das Ausflugsprogramm am Sonntag. Auf geht’s, wir sind dann mal weg!

Sommerliche Eifellandschaft

Sommerliche Eifellandschaft

Ausgezeichnete Premiumwanderwege

Vorbei sind die Zeiten, als man mit Karte, Kompass und viel Glück nach dem Weg suchen musste. Seit einigen Jahren gibt es vielerorts die Premiumwanderwege, die mit dem Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts ausgezeichnet sind. Bestens ausgeschildert verlaufen sie in landschaftlich reizvoller Umgebung, begleitet von viel Natur und wunderschönen Aussichten. Die besten Fernwanderwege Deutschlands, auch die Top-Trails of Germany genannt, sind darüber hinaus zur Gruppe der 12 Spitzenwanderwege zusammengefasst. Sie bieten Wandererlebnisse auf höchstem Niveau. Zu ihnen zählen der rund 300 km lange Eifelsteig, der in 15 Etappen von Aachen bis nach Trier führt, außerdem nicht allzu weit entfernt der Rheinsteig, der Rothaarsteig und Saar-Hunsrück-Steig.

Ein echter Klassiker unter den Eifelwanderungen ist ferner der Lieserpfad, der von Daun über Manderscheid nach Wittlich und Lieser an der Mosel führt. Dieser Weg gilt als eine der schönsten Streckenwanderungen der Eifel und laut Aussage von Wanderexperten sogar als „der schönste Wanderweg der Welt”. Abgerundet wird das ausgedehnte Eifeler Wegenetz von einer Vielzahl von Rundwanderungen, die je nach Distanz als Halbtages- oder Tagestouren erwandert werden können. Allen voran bieten sich hier die Traumpfade an, die im Kreis Mayen-Koblenz beheimatet sind und durch die Osteifel führen.

Eifelblick im Herbst

Eifelblick im Herbst

Traumpfade zum Genusswandern

Die Eifeler Traumpfade machen ihrem Namen alle Ehre, sie sind ein Genuss für alle Sinne. Sie führen durch abwechslungsreiches Gelände, bieten landschaftliche und kulturelle Schönheiten, eröffnen herrliche Blicke und Aussichten am Wegesrand. Zertifiziert durch das Deutsche Wanderinstitut zählen sie heute zur ersten Liga der Wanderwege. Sie befinden sich damit in allerbester Gesellschaft mit den schönsten Wanderstrecken Deutschlands.

Die ersten Traumpfade in der Ost- und Vordereifel rund um Mayen-Koblenz wurden im Jahr 2008 eröffnet. Sie wurden ganz professionell als qualitativ hochwertige Rundwanderwege konzipiert und erfüllen alle die anspruchsvollen Qualitätskriterien für Premiumwege. Im Vordergrund stehen dabei die jeweilige Streckenführung und Wegebeschaffenheit. Bevorzugt werden naturbelassene Wege und Pfade, umgeben von attraktiver Landschaft und Natur, entlang beschaulicher Dörfer, vorbei an historischen Bauwerken und kulturellen Besonderheiten. Von besonderer Bedeutung ist das einheitliche Wanderleitsystem, das eine gute Orientierung durch die stets eindeutigen und benutzerfreundlichen Wegweiser ermöglicht. Die Wegmarkierung der Traumpfade ist in den Farben orange und weiß gehalten. Die Schilder lassen sich schon von weitem gut erkennen, so dass man sich leicht orientieren kann.

Traumpfad Bergheidenweg mit Wacholderheide

Traumpfad Bergheidenweg mit Wacholderheide

Virne-Burgweg als Wanderweg des Jahres

Inzwischen gibt es 14 Traumpfade in der Eifel, ganz aktuell sind einige neue Wege hinzugekommen. Die Wege haben eine Distanz zwischen 7 km und 16 km Länge und führen durch die abwechslungsreiche Natur- und Vulkanlandschaft. Mal geht es durch stille Wälder und tiefe Täler, an plätschernden Bachläufen entlang. Mal streift man über weite Höhen, vorbei an Wiesen und Feldern, mit herrlicher Eifelkulisse. Dann geht es durch offene Heidelandschaft mit knorrigen Kiefern und Wacholder, danach vorbei an blühendem Ginster, dem Eifelgold. An Maaren und Vulkankratern zeigen sich die Spuren der vulkanischen Vergangenheit. Immer wieder bieten sich großartige Panoramablicke.

Traumpfad Virne-Burgweg mit Burgblick

Traumpfad Virne-Burgweg mit Burgblick

Als einer der schönsten Traumpfade gilt der Virne-Burgweg. Diese 10 km lange Rundwanderung startet und endet in dem kleinen Eifelort Virneburg, der überragt von einer Burgruine aus dem 13. Jahrhundert zwischen den Städten Mayen und Adenau am Nürburgring liegt. In gut dreieinhalb Stunden lässt sich diese reizvolle Strecke erwandern. Sie führt im Wechsel durch Wald und offene Heidelandschaft und eröffnet immer wieder weite Eifelblicke. Unterwegs trifft man auf zahlreiche Möglichkeiten für Rast und Picknick. Auf eigens für die Traumpfade entworfenen Sitzbänken und Traumsofas lässt sich gut ausruhen und entspannen. Der Virne-Burgweg wurde vom Deutschen Wandermagazin zum besten „Wanderweg des Jahres 2008″ in der Kategorie „Tagestouren” prämiert.

Traumpfad Virne-Burgweg mit Fernsicht

Traumpfad Virne-Burgweg mit Fernsicht

Weitere wandernswerte Traumpfade sind darüber hinaus der Bergheidenweg und der Wacholderweg, die beide durch die Gegend rund um die Arfter Heide führen. Viel Wald und Wasser, aber auch Schlossromantik vermittelt der Förstersteig, der bei Mayen-Kürrenberg beginnt und auf seinen 15 km Länge an Schloss Bürresheim vorbei führt. Es gibt noch viele Wege und Pfade mehr zu entdecken, der neuen Wanderlust sind keine Grenzen gesetzt. Das Beste daran ist – alle Traumpfade in der Osteifel sind von Rhein und Ruhr aus schnell und gut zu erreichen. Sie bieten sich daher gerade auch für einen Kurztrip und das Wochenende an, ganz nach dem Motto „Herbstzeit, Wanderzeit”.

 Schloss Bürresheim bei Mayen

Schloss Bürresheim bei Mayen

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Autor: Margit Behlen am 7. September 2013

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